Belastung durch Einkaufswagenkontrollen im LEH

Wir sprechen viel über die materiellen Schäden, die durch Diebstahl entstehen. Doch was macht die Diebstahlprävention mit den Marktmitarbeitern? Wie können intelligente Lösungen ihnen nutzen, wo doch gerne behauptet wird, dass sie durch Technik ersetzt werden sollen?

Niemand wird ernsthaft behaupten, dass Kassenkräfte einen leichten Job machen. Monotone Arbeitsgänge, die dennoch hohe Konzentration erfordern und der ein oder andere unfreundliche Kunde, zehren sowohl mental als auch physisch an der Substanz.

Stellen wir uns einen achtstündigen Arbeitstag in einem großen Supermarkt vor. Ein Mitarbeiter verbringt seine gesamte Schicht an der Kasse. Die Marktleitung weiß, dass Ware unbezahlt in Einkaufswagen liegen bleibt, wenn das Kassenpersonal nicht konsequent nachkontrolliert und besteht daher auf eine genaue Inspektion.

Gehen wir davon aus, dass 200 Einkaufswagen am Tag eine Kasse passieren. Heutzutage sind es durch die Einkaufswagenpflicht sogar mehr. Aber das soll keine Rolle spielen. Nehmen wir zusätzlich an, dass unsere Kassenkraft übermenschliches leistet und jeden Einkaufswagen zuverlässig überprüft.

Es tun sich drei Szenarien auf.

Es gibt ein Unterstützungssystem für die Kontrolle

Die Kassenkraft kann über einen Spiegel oder eine Kamera kontrollieren, ob Einkaufswagen leer sind. Natürlich muss, auch zu Stoßzeiten, konsequent jeder Einkaufswagen kontrolliert werden.  Für eine aufmerksame Kontrolle muss der Kassiervorgang für wenige Sekunden unterbrochen werden. Diese Unterbrechungen schlagen sich in Summe natürlich auch in zusätzlicher Wartezeit und damit ungehaltenen Kunden nieder.

Es gibt ein Unterstützungssystem mit ‘kleinen Schönheitsfehlern’

Der Spiegel oder die Kamera sind nicht optimal angebracht. Die Kunden müssen entweder genau an der richtigen Stelle stehen, oder haben den einsehbaren Bereich bereits durchlaufen, wenn der vorherige Kunde fertig abgerechnet ist. Kunden müssen daher mit freundlichen Hinweisen zur Kooperation gezwungen werden, oder wir landen beim dritten und häufigsten Szenario.

Für die Kontrolle muss aufgestanden werden

Idealerweise nur gelegentlich, wenn Kunden ungünstig stehen. Im schlimmsten Fall mehr als 200 Mal am Tag und damit mehr als 1000 Mal die Woche für eine Vollzeitkraft. Was man jungen Menschen vielleicht noch als gutes Workout verkaufen könnte, ist für ältere oder körperlich beeinträchtigte Mitarbeitende eine nicht zu unterschätzende Belastung.

Hier die Perspektive der Kamera eines Signatrix Checkout Systems. Dieser Einblick kostet einen Menschen einiges an Kraft.

Im Jahr 2021 wird dieses Szenario durch den allgegenwärtigen Spuckschutz noch häufiger zur Realität als vor der Pandemie. Der Schutz der Mitarbeiter hatte Priorität und die Lösungen wurden dem veränderten Arbeitsumfeld in vielen Märkten nicht angepasst.

Unsere Lösung Signatrix Checkout sorgt in allen drei Szenarien für eine Verbesserung. Sie erkennt nicht leere Einkaufswagen automatisch. Ihr Inhalt wird dem Kassenpersonal wahlweise auf einem Zusatzbildschirm oder direkt auf dem Kassenbildschirm angezeigt.

Alle Kontrollen leerer Einkaufswagen entfallen und die Kontrolle voller Einkaufswagen ist über den Bildschirm leicht möglich. Signatrix Checkout leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung des barrierefreien, kunden- und mitarbeiterfreundlichen Einzelhandels von morgen.

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